close

Slider

„leben!“ erscheint auch 2019 in Millionenauflage

Das kostenlose Magazin „leben!“ wird auch 2019 an die katholischen Haushalte im Bistum Münster verteilt. Dafür haben sich die Gremien des Bistums am Wochenende mit großer Mehrheit entschieden. Erscheinen sollen zwei Hefte – eines im Frühling und eines im Herbst. Die Auflage liegt bei 1,1 Millionen Exemplaren. Herausgeber der Zeitschrift „leben!“ mit dem Untertitel „Katholisches Magazin für Lebensfreude“ ist der Generalvikar des Bistums Münster, Klaus Winterkamp, Chefredakteur ist Christof Haverkamp.

Das Magazin „leben!“ ist erstmals im April dieses Jahres erschienen und wird produziert von der Redaktion der Münsteraner Bistumszeitung „Kirche+Leben“. Sie will nach eigenen Angaben in dem Magazin ein freundliches, zeitgemäßes und lebensbejahendes Gesicht der katholischen Kirche und ihrer Menschen zeichnen. Zur Zielgruppe gehören insbesondere diejenigen, die nicht zu den engagierten Christen in den Gemeinden gehören. Die zweite Ausgabe wurde vor kurzem versandt.
Leserbefragung ergibt positive Werte

Eine telefonische Leserbefragung zur Zeitschrift durch das Nürnberger Unternehmen xit GmbH in Zusammenarbeit mit der Medien-Dienstleistungs-Gesellschaft (MDG) in München kam zu dem Ergebnis, dass Leser das Magazin ganz überwiegend als modern, unterhaltsam, gelungen und verständlich empfinden. Nahezu ausschließlich positive Werte bescheinigten die Leser der Redaktion auch im Hinblick auf Themenvielfalt und Qualität. Die meisten Befragten (85 Prozent) haben sich laut Erhebung von Xit über eine Kontaktaufnahme der katholischen Kirche gefreut.

(Quelle: www.kirche-und-leben.de)

Lesen

Herbergsmutter für Heimatlose

Gerade aus dem Knast entlassen, von zu Hause rausgeflogen oder nach einer Trennung auf der Straße unterwegs. Geschichten vom Scheitern und vom Absturz tragen die meisten Gäste der Dinklager Martinsscheune mit sich herum. Schwester Johanna Wiese schenkt ihnen hier ein Dach auf Zeit.

Lesen

Mit heißem Kaffee über den Strich

Auf dem Straßenstrich im Südosten von Münster stehen die Frauen in Turnschuhen, nicht in High-Heels. Kein Glitzern, kein Funkeln. Hier geht es um wenig Geld, um die schnelle Nummer, um billigen Sex. Seit einigen Jahren kommen aber auch Menschen, denen es um etwas anderes geht. Sie bringen heißen Kaffee mit.

Lesen

In the Ghetto?

Den Ruf hat der Hochhauskomplex weg: „Sozialer Brennpunkt“ nennen ihn die Menschen in Herten. Die Schürmannswiese, ein riesiger Wohnblock aus neun Häusern, 168 Wohnungen, 55 Garagen. Mit 500 Bewohnern, zum Großteil Migranten und Flüchtlinge. Albaner, Afghanen, Libanesen, Iraker, Syrer. Der Weg durchs Treppenhaus bis in den zehnten Stock gleicht einem Trip durch die Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt. Aber „brennt“ es deshalb wirklich hier? Ein Blick hinter die Fassaden.

Lesen

Erntedank auf der Milchstraße

Marei und Michael Borgmann leben mit drei Kindern, seinen Eltern und 500 Tieren auf ihrem Hof im Münsterland. Mit idyllischem Landleben hat das nicht mehr viel zu tun. Klima, Preisdruck, Vorurteile machen ihnen zu schaffen. Wofür sollten sie dankbar sein?

Lesen